Fraunhofer Industrial Data Space

Souveränität über Daten.

 

Die intelligente Dateninfrastruktur für die Wirtschaft.

White Paper Industrial Data Space

Dieses White Paper gibt eine Übersicht über Ziele und Architektur des »Industrial Data Space«. Ergänzend werden ausgewählte Einsatzszenarien und der Industrial Data Space e.V. vorgestellt.

Reference Architecture Model for the Industrial Data Space

Die Digitalisierung ist gleichzeitig Treiber und Befähiger innovativer Geschäftsmodelle. Schlüsselressource für Unternehmen für den Erfolg sind Daten und deren Verschränkung. So können neue, innovative Mehrwertdienste geschaffen werden, die einen sicheren Austausch unter Beibehaltung der Souveränität erlaubt. Dies bedeutet, dass der originäre Besitzer die Kontrolle über die Verwendung und ihren Verbleib behält. Somit werden Daten zum Gut, welches fassbar und besser steuerbar wird. Voraussetzung für intelligente Dienstleistungen auf Basis eines sicheren Ökosystems für Daten sind der sichere Austausch und die einfache Kombination von Daten in Wertschöpfungs- und Informationsnetzwerken.

Die Initiative zum »Industrial Data Space« wurde 2015 gemeinschaftlich von Teilen der Wirtschaft, Politik und Forschung in Deutschland ins Leben gerufen und verfolgt seitdem das Ziel, sowohl Entwicklung als auch Nutzung auf internationaler Ebene zu etablieren. Die Initiative ist als Forschungsprojekt und als Anwenderverein organisiert. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft zielt auf die Entwicklung eines Referenzarchitekturmodells des »Industrial Data Space« sowie dessen Pilotierung in ausgewählten Anwendungsfällen ab.

Fraunhofer FIT ist seit Beginn der Initiative dabei und unterstützt auf der IuK-Seite die Ermittlung von übertragbaren Referenz-Anwendungsfällen. Unter Einbindung von realen Anwendungsszenarien leistet Fraunhofer FIT einen Beitrag zur Geschäftsarchitektur, der semantischen Modellierung von Daten und Diensten sowie einem Konzept zur Einbindung von intelligenten Mehrwert-Diensten in das Ökosystem. Die Forschungsbereiche User-Centered Computing und Life Science Informatik des FIT arbeiten hier eng zusammen.