User-Centered Software Engineering...

User-Centered Software Engineering ist eine zentrale Kernkompetenz des FIT, die den Menschen ins Zentrum ihrer gesamten Entwicklung stellt und sowohl Usability und Diversity Engineering als auch Requirements Engineering umfasst. Effektive und personalisierte Unterstützung von Aufgaben bei gleichzeitiger Anpassung an die Arbeitsumgebung sind das Ziel. Hierbei kann FIT auf 30 Jahre Erfahrung in der Mensch-Maschine-Interaktion und Kontextanpassung zur menschengerechte Gestaltung von intelligenten Umgebungen und Systemen zurückgreifen.

FITs umfangreicher Methodenkanon erlaubt es, testorientierte User-Centered Engineering Methoden mit ethnographischen und partizipativen Ansätzen harmonisch zu verbinden und Systeme von Anfang an mit den Nutzern zu planen, zu gestalten und fortlaufend anzupassen. Das Spektrum reicht dabei von der benutzerfreundlichen Gestaltung von Produkten und Systemen, über die Unterstützung bei der Umsetzung standard- und gesetzeskonformer Web- und Desktop-Anwendungen bis zum Einsatz von Sensor-Technologien und eingebetteten Systemen in Industrieumgebungen. Wichtig ist zudem die intuitive, dynamische ad-hoc Anbindung von Informationen und Daten in bestehende Arbeitsprozesse und Kommunikationswege. Die konsequente Einbeziehung der Benutzer / Verbraucher ab dem ersten Tag stellt die Nutzbarkeit und Akzeptanz der entstehenden Produkte aus der Nutzerperspektive sicher.

Der Einsatz innovativer Tools zur nachhaltigen Software-Entwicklung, wie etwa moderne Issue Tracking für Systeme, kollaborative Wikis und Workspaces ergänzt die Kernkompetenz des FIT in idealer Weise. So werden zum einen die Erfordernisse einer modernen, dynamischen Anforderungsanalyse adressiert, zum anderen erfolgt eine individuelle Anpassung der Methodik und Hilfsmittel an die Bedarfe der Kunden. Dies erlaubt einen hohen Grad an Personalisierung der Entwicklung von Kundenlösungen bei gleichzeitiger hoher Standardkompatibilität.

... for All

Durch den demographischen Wandel gewinnen auch IT-Dienste und IT-Produkte für ältere Menschen an Bedeutung, für die sich der Begriff Ambient Assisted Living (AAL) etabliert hat. Um Bestandteil einer zukunftsweisenden Gesundheitswirtschaft zu werden, müssten sie allerdings modular aufgebaute Gesamtlösungen bieten, die den individuellen Alterungsprozess umfassend begleiten und deren Einzelkomponenten zielgruppengerecht gestaltetet sind, so dass Menschen mit altersbedingten Einschränkungen sie problemlos nutzen können. Vorhandene Produkte und Dienste erfüllen diese Anforderungen jedoch oftmals noch nicht und stellen eher Insellösungen dar.

Ein wichtiger Aspekt der Kernkompetenz für die Entwicklung altersgerechter Dienste ist die langjährige Erfahrung mit der Implementierung barrierefreier und standard-konformer (mobiler) Web-Services nach dem Prinzip des »Design für Alle«. Es wurden zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zum Thema alters- und / oder behindertengerechte Anwendungen durchgeführt, die die heterogenen Anforderungen älterer Menschen insbesondere auch im sensomotorischen und kognitiven Bereich adäquat berücksichtigen.