Erfolgreicher Auftakt für Projekt »VABA 4.0«

Presseinformation / 23.8.2017

VABA 4.0 – Vorauswahl von Industrie 4.0-Technologien sowie der Ableitung, Bewertung und Analyse darauf aufbauender Einführungs- bzw. Migrationsstrategien

© Foto Fraunhofer IPA

Das Projektkonsortium »VABA 4.0« bestehend aus Vertretern der Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer IPA, der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT, der Porzellanfabrik Walküre GmbH & Co. KG, der GAKO International GmbH, der Hertel & Co. GmbH, der Klubert + Schmidt GmbH, der Lauterbach-Kießling GmbH, der WEDLlCH.Servicegruppe GmbH & CO.KG, der Zöbelein Schuler GmbH & Co. KG und des Projektträgers VDI/VDE-IT.

Am 24.7.2017 fand der Projekt-Kick-off zum Vorhaben »VABA 4.0 – Vorauswahl von Industrie 4.0-Technologien sowie der Ableitung, Bewertung und Analyse darauf aufbauender Einführungs- bzw. Migrationsstrategien« bei der Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Bayreuth statt. Das Vorhaben mit einer Laufzeit von 24 Monaten wird aus Mitteln des Programms Informations- und Kommunikationstechnik Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technik gefördert.

Neben der von Prof. Dr.-Ing. Rolf Steinhilper geleiteten Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer IPA und der von Prof. Dr. Maximilian Röglinger stellvertretend geleiteten Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT sind weitere acht Unternehmen, vornehmlich aus der Region Oberfranken, in das Projektkonsortium eingebunden. Industriepartner sind die Porzellanfabrik Walküre GmbH & Co. KG, GAKO International GmbH, Hertel & Co. GmbH, Klubert + Schmidt GmbH, Lauterbach-Kießling GmbH, Lauterbach-Kießling GmbH, WEDLlCH.Servicegruppe GmbH & CO.KG und Zöbelein Schuler GmbH & Co. KG.

Unter dem Leitmotiv »Industrie 4.0«, das die Digitalisierung der Produktion beschreibt, steht die deutsche und oberfränkische Wirtschaft vor einem gewaltigen Umbruch. Damit einher geht die zunehmende Verschmelzung von physischer und digitaler Produktion durch den Einsatz von Industrie 4.0-Technologien.

Industrie 4.0 bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) hohes betriebswirtschaftliches Potenzial. Gleichzeitig sind KMUs besonders den Risiken des Paradigmenwechsels hin zur digitalen Produktion ausgeliefert, denn sie verfügen meist über geringe Budgets, begrenzte Ressourcen und eine geringe Risikotragfähigkeit.

Die Vielfalt und Komplexität der verfügbaren Industrie 4.0-Technologien ist eine erste Hürde. Eine weitere, noch viel signifikantere Hürde ist das Fehlen von Strategien und Ansätzen, die eine unternehmensindividuelle Auswahl und Bewertung solcher Technologien sowie die Ableitung darauf aufbauender Einführungs- bzw. Migrationsstrategien erst ermöglichen.

Ziel des Projekts VABA 4.0 ist die Entwicklung eines innovativen IT-Werkzeugs, das KMUs bei der unternehmensindividuellen Vorauswahl von Industrie 4.0-Technologien sowie bei der Ableitung, Bewertung und Analyse von Einführungs- bzw. Migrationsstrategien unterstützt. Dabei werden sowohl technologische als auch wirtschaftliche Aspekte betrachtet sowie die 4.0-Technologien unter Kosten-, Nutzen- und Risikogesichtspunkten analysiert. Neben der technologischen Seite werden gleichermaßen Aspekte des digitalen Arbeitsplatzes der Zukunft wie auch innovative Formen der Mensch-Maschine-Interaktion in die Ausarbeitungen eingebunden.

Von dem Projekt soll ein wichtiger Impuls in die Wirtschaftsregion Oberfranken ausgehen, um Unternehmen gezielt auf dem Weg in das Zeitalter der digitalen Wertschöpfung zu begleiten. Für Fragen zum Vorhaben steht Ihnen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Maximilian Röglinger (maximilian.roeglinger@fit.fraunhofer.de) sowie das Projektteam um Projektleiter Herrn Dr.-Ing. Oliver Oechsle (oliver.oechsle@ipa.fraunhofer.de) zur Verfügung.