Studie zu digitalen Diensten abgeschlossen

Mängel bei Downloads und Streaming-Diensten abstellen

Presseinformation / 4.10.2017

Bei digitalen Angeboten wie etwa Apps und Streaming-Diensten gibt es Verbesserungsbedarf. Das stellte die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf heute in München anlässlich des Abschlusses einer umfangreichen Studie zu digitalen Diensten fest. Die Studie wurde unter der Leitung von Professor Daniel Baier von der Universität Bayreuth bei der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT erstellt.

Bei digitalen Angeboten wie etwa Apps und Streaming-Diensten gibt es Verbesserungsbedarf. Das stellte die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf heute in München anlässlich des Abschlusses einer umfangreichen Studie zu digitalen Diensten fest. "Die digitale Entwicklung ist eine der größten Herausforderungen für den Verbraucherschutz. Der Schutz der Bürger im digitalen Zeitalter muss mit der digitalen Entwicklung mithalten", so Scharf. "Die Studie liefert aktuelle und repräsentative Fakten zu den Erfahrungen der Verbraucher mit digitalen Angeboten sowie eine sorgfältige Analyse der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse der Studie werden in unsere weiteren Strategien beim digitalen Verbraucherschutz einfließen. Sie ist auch ein wichtige Grundlage für den Beitrag des Ministeriums zum Masterplan Digital Bayern." Beispielsweise zeigt die Studie nach Auffassung von Ministerin Scharf und der Forschungsnehmer, dass die von der EU geplante Erweiterung der europäischen Regelungen zum Gewährleistungsrecht auf digitale Produkte und bestimmte digitale Dienste sinnvoll und notwendig ist. Scharf: "Verbraucher sollen auf objektive Qualitätsstandards vertrauen dürfen, die nicht durch technische Details im Kleingedruckten ausgehebelt werden." Die Studie wurde unter der Leitung von Professor Daniel Baier von der Universität Bayreuth bei der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT erstellt.