Leitung
Prof. Dr. Wolfgang Broll
Telefon: +49 2241 14-2715
wolfgang.broll@fit.fraunhofer.de
Wir erforschen:
Mobile Augmented Reality Systeme | Pervasive Augmented Reality Games | Neuartige 3D Rendering-Verfahren | Cross-Reality Benutzungsschnittstellen | Computer Vision zur Objekterkennung und -verfolgung | Prototypische Entwicklung von Tracking-Systemen und Eingabegeräten
Cross-Reality Benutzungsschnittstellen
Device Concept
Das Device Concept ist eine Geräteabstraktionsschicht für VR und AR und ermöglich portablere Applikationen durch die Möglichkeit während der Laufzeit Interaktionsgeräte auszutauschen. Es basiert auf einer Gerätehierarchie, die es uns erlaubt, Schnittstellen zu entwickeln, die sowohl auf eine breite Basis von Geräten ausgelegt sind, als auch Schnittstellen, die sehr spezielle Geräte verwenden. Unser Ansatz ist dabei nicht auf Eingabegeräte beschränkt, sondern wird durch Ausgabegeräte und kombinierte Ein- und Ausgabegeräte logisch erweitert. Des Weiteren unterstützt das Device Concept Streaming-Geräte wie Webkameras und Internet Streams.
MRIML
UIDLs (User Interface Definition Languages) sind Metasprachen mit deren Hilfe Beschreibungssprachen für Benutzungsschnittstellen definiert werden können. MRIML basiert auf der Metasprache UIML (User Interface Markup Language). MRIML wurde innerhalb unserer Gruppe entwickelt, um aus einer abstrakten Beschreibung zur Laufzeit Benutzungsschnittstellen für verschiedene Zielplattformen generieren zu können. Dies hat den Vorteil, dass Benutzungsschnittstellen unabhängig von der jeweiligen Zielplattform entwickelt werden können und erhöht somit die Laufzeitflexibilität einer Anwendung. Die derzeitige Implementierung erlaubt es, sowohl VR und AR als auch Desktop-basierte Benutzungsschnittstellen aus einer MRIML-Beschreibung zu generieren.
Interaction Prototyping
In der VR und AR hat sich noch keine allgemein gültige Metapher für Benutzungsschnittstellen etabliert. Daher erfordert die Entwicklung neuer VR und AR Anwendungen, dass unterschiedliche Schnittstellen und Interaktionstechniken getestet und evaluiert werden. Wir bieten einen effizienten Mechanismus zur Realisierung von Interaktionsprototypen, der es uns ermöglicht, 3D Benutzerschnittstellen und spezifische Interaktionstechniken basierend auf einfachen Komponenten zu modellieren. Unser Ansatz eignet sich darüber hinaus zur Realisierung autonomem Objektverhaltens und bietet eine gezielte Unterstützung für verteilte Umgebungen.
