DaSle

Datenbasierte Services für Industrieunternehmen

Im Rahmen des Forschungsprojektes »Datenbasierte Services für Industrieunternehmen« (DaSIe) werden mit Hilfe eines übergreifenden Forschungs- und Entwicklungsansatzes innovative Analytics-Lösungen und datenbasierte Geschäftsmodellinnovationen entwickelt, die es bayerischen Unternehmen ermöglichen, ihre Wettbewerbsfähigkeit in zunehmend digitalisierten, globalen Wertschöpfungsnetzen weiter zu steigern. Durch eine gezielte Förderung wird dabei das hochspezialisierte Prozess-Know-how bayrischer Unternehmen genutzt, um  Innovationspotenziale und Ansätze zur optimierten Wertschöpfung voranzutreiben.

Im Fokus steht die Entwicklung von Lösungen für die zielgerichtete (teil-) automatisierte Ermittlung von Kundenbedürfnissen und die semantische Datenaufbereitung auf Basis künstlicher Intelligenz sowie die Entwicklung von Lösungen für autonome Entscheidungsunterstützung und zur sicheren Datenerhebung und Datenübermittlung mittels innovativer Konnektivitätslösungen. Ergänzend dazu werden innovative IT-Sicherheitskonzepte von Beginn an im Entwicklungsprozess berücksichtigt und entwickelt.

Hintergrund

Die umfassende Digitalisierung der Industrie bietet Unternehmen durch Entwicklungen rund um das Internet der Dinge vielfältige Potentiale. So tragen innovative digitale Technologien wie Cloud Computing, Big Data Analytics oder künstliche Intelligenz und die internetbasierte Vernetzung von intelligenten Objekten wie Produktionsanlagen und Produkten dazu bei, dass Unternehmen ihre Produktionsprozesse effizienter und flexibler gestalten und somit neue Geschäftsmodelle mit innovativen, digitalen Angeboten entwickeln können. Unternehmen stehen dabei jedoch vor vielfältigen Herausforderungen in Bezug auf die Entwicklung digitaler Lösungsansätze und unterliegen dabei gleichzeitig einem hohen Handlungsdruck durch eine stetig zunehmende Kundennachfrage nach entsprechenden Angeboten sowie einem hohen Innovationsdruck durch (z.T. branchenfremde) Wettbewerber.

Für Unternehmen ist es daher von hoher Bedeutung, sich im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie durch proaktives Handeln und die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle mit innovativen hybriden Produkt-Dienstleistungsbündeln Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten und neue Märkte zu erschließen.

Ziel des Projekts

Ziel des Forschungsprojektes ist es, durch einen übergreifenden Forschungs- und Entwicklungsansatz innovative Analytics-Lösungen und datenbasierte Geschäftsmodellinnovationen zu entwickeln. Damit Industrieunternehmen komplexe Produktionsprozesse optimieren und sichere, datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln können, sollen durch eine fokussierte Kundenzentrierung die Bedürfnisse von Kunden und firmeninternen Stakeholdern teilautomatisiert ermittelt werden. Darauf aufbauend soll eine zielgerichtete Ableitung von Daten- und Analyseanforderungen sowie die ganzheitliche Entwicklung innovativer Analytics-Lösungen ermöglicht werden. Hierzu adressiert das Forschungsprojekt die fünf Handlungsfelder teilautomatisierte Analyse von Kundenbedürfnissen, semantische Datenaufbereitung auf Basis künstlicher Intelligenz, autonome Entscheidungsunterstützungssysteme, Konnektivität und IT-Sicherheit.

Durch dieses Vorgehen soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Unternehmen und somit die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Bayern in zunehmend digitalisierten, globalen Wertschöpfungsnetzen nachhaltig gesteigert werden. Hierzu wird auf den aktuellen Vorsprung bayerischer Unternehmen im technischen Prozess-Know-how aufgesetzt, um innovative Geschäftsmodelle und Ansätze zur optimierten Wertschöpfung langfristig voranzutreiben.

Im Forschungsvorhaben kooperieren dabei die Unternehmen BMK, GROB-WERKE, Günzburger Steigtechnik, RATIONAL, RENK und WashTec. Das Forschungsprojekt wird von wissenschaftlicher Seite aus durch die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und durch die Hochschule Augsburg begleitet.

Offizielle Projektwebseite: www.datenbasierte-industrieservices.de